Stress-Profiling

Labordiagnostik zum Bestimmen der individuellen Stressbelastungen

In Zusammenarbeit mit AB SportLab - den Experten für Labordiagnostik und Mikronährstoffmedizin

Besonders empfohlen für:

Das Stress-Profiling ist für alle Personen und Sportler interessant, die unter Stressbelastungen stehen, häufig Medikamente nehmen (z.B. Antibiotika, Statine, Blutdruckmedikamente) oder Probleme mit der Halswirbelsäule haben. Zudem sollten bei allgemeiner Müdigkeit, Erschöpfung, schlechter Regeneration und häufigen Infekten die Stressparameter abgeklärt werden.

Stress entgegenwirken, Gesundheit fördern und Leistung steigern:

Wenn der Körper dauerhaft unter Stress steht, sind Erkrankungen vorprogrammiert. Das Stress-Profiling hilft rechtzeitig vorzubeugen. Mit dieser Labordiagnostik werden ausgewählte Marker zu verschiedenen Stressbelastungen im Körper kontrolliert und analysiert. 

Umfassende Analyse:

Das Ergebnis der Laboruntersuchung zeigt die Ausprägung essentieller Stressparameter. Untersucht werden die Marker Lipidperoxidation, Nitrotyrosin und hsCRP. Darauf aufbauend können wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, wie z.B. eine Lebensstilintervention, ein Optimieren der sportlichen Belastungen (Trainingsplanung) und ein Umstellen der Ernährung. Ebenso kann bei Bedarf eine gezielte Zusatzversorgung mit Mikronährstoffen erfolgen - für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und für mehr Leistung im Alltag und beim Sport.

Ablauf der Untersuchung mit ganzheitlicher Auswertung:

  • Kurzes Informations- und Anamnesegespräch
  • Blutentnahme
  • Auswertung der Blutprobe im Labor
  • Wenn die Ergebnisse vorliegen, kann die Befundbesprechung persönlich oder telefonisch erfolgen
  • Die Testergebnisse sowie deren Bedeutung werden ganzheitlich erläutert und es werden (therapeutische) Empfehlungen gegeben, die dann auch weiter begleitet werden können; die Befunde werden im Zusammenhang mit eventuell bestehenden Beschwerden und Ursachen interpretiert wie Lebensumstände, Medikamente, Rauchen, Stress, sportliche Belastungen und Krankheiten
  • Bei Bedarf erfolgt eine Rücksprache mit Trainern oder Ernährungsberatern. Wenn eine oxidative oder nitrosative Belastung vorhanden ist, sollte ein sportliches Training zwingend angepasst werden. Zuerst müssen die antioxidativen Kapazitäten des Körpers wiederhergestellt werden, um die entstehenden Radikale zu entgiften

Investition in Ihre Gesundheit und Fitness: 

Stress-Profiling zum Bestimmen ausgewählter Risikomarker und Stressparameter im Blut. inkl. ganzheitlicher Auswertung und Besprechung: 129 EUR*

* Die Leistung erfolgt über den iQ athletik Partner AB SportLab als umsatzsteuerfreie Behandlung



Aus der Praxis:
Wie Freizeit und Leistungssportler von einem Makronährstoff-Profiling profitieren, lesen Sie hier >>>



Stressparameter im Blut - wertvolles Hintergrundwissen:

Lipidperoxidation

Lipidperoxidation ist ein globaler Marker für die Belastung mit oxidativem Stress. Dieser entsteht bei zu starker Radikalbelastung mit Sauerstoffradikalen, bzw. wenn eine unzureichende antioxidative Kapazität im Körper vorhanden ist. Eine starke Belastung kann einerseits durch starken Stress entstehen, sowohl physisch als auch psychisch, aber auch durch Medikamente oder andere UmweltbelastungenEine eingeschränkte antioxidative Kapazität wird häufig durch einen Mangel an Makro- und Mikronährstoffen verursacht. 

Den meisten Schaden verursachen Sauerstoffradikale an Zellmembranen im Bereich der Fettsäuren. Diese werden angegriffen und die Funktion der gesamten Zelle kann eingeschränkt werden. Auch DNA-Schäden können Folge einer Radikalbelastung sein.

Oxidativer Stress und Sport

Die immer noch häufig zitierte Aussage, dass viel Sport auch viel Radikale und somit oxidativen Stress erzeugt, hält sich hartnäckig. Im Grundsatz ist dies auch richtig, da die meisten Sauerstoffradikale aus der Atmungskette (Ort der aeroben Energiegewinnung) „verloren“ gehen. Falsch ist jedoch die Schlussfolgerung, dass zwangsläufig oxidativer Stress entsteht. Ein gesunder Körper ist in der Lage - und diese Systeme werden mit steigender Belastung auch optimiert - anfallende Radikale effektiv zu beseitigen. Hier stehen in erster Linie die Entgiftungsenzyme Superoxiddismutase (SOD) und Glutathionperoxidase (GPX) zur Verfügung. 

Vorsicht bei Substitution: Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Substitution mit den Antioxidantien Vitamin C und E sogar die Funktion der Entgiftungsenzyme einschränken. Zum Teil werden sogar die für eine Trainingsanpassung benötigte Signale durch die Zufuhr von Antioxidantien nach dem Training verhindert und eine Adaption verzögert.

Nitrotyrosin

Analog bzw. als Folge zum oxidativen Stress gibt es den nitrosativen Stress. Hierbei handelt es sich um die Belastung durch Stickstoffradikale. Diese entstehen, wenn Stickstoffmonoxid (NO), welches physiologisch in vielen Zellen des Körpers produziert wird (Gefäße, Immunsystem, Nervensystem), mit Sauerstoffradikalen in Verbindung kommt. NO wird aus der Aminosäure Arginin aufgebaut. Übermäßig viel NO wird produziert z.B. bei chronischen Erkrankungen, Stress, Medikamenten und Umweltbelastungen. Auch Probleme an der Halswirbelsäule können dies verursachen.

Nitrosativer Stress im Sport

Zwei Hauptprobleme entstehen für den Sportler: Zuviel Stickstoffmonoxid (NO) blockiert an bestimmten Stellen die Atmungskette und damit auch die Energiegewinnung. Dieser Vorgang ist reversible. Das heißt, wenn NO abgebaut wird, z.B. durch Vitamin B12, kann die Energiegewinnung weiter laufen. Wesentlich gravierender ist die Belastung mit Peroxinitrit, einem Stickstoffradikal. Dieses blockiert irreversible die Atmungskette. Das heißt, dieser Vorgang ist nicht rückgängig zu machen. In der Folge ist die Energiegewinnung unterbrochen. Bei Anhäufung von Radikalen führt dies zwangsläufig zu einem EnergiemangelUnter der Berücksichtigung der hier genannten Aspekte, sollte eine hochdosierte Substitution von Arginin, dem Baustein von NO, im Sport kritisch überdacht werden; zumindest sollte nitrosativer Stress vorher ausgeschlossen werden.

hsCRP – hochsensitives C-reaktives Protein

Das hsCRP ist als Marker für chronische, stille Entzündungen anerkannt (silent inflammation). Diese sind ursächlich ein Problem für Gefäßerkrankungen und deren Folgen. Vor allem Sportler mit familiärer Belastung oder Blutdruckproblemen sollten dies im Auge behalten. Ein Anstieg des hsCRP kann auch durch oxidative Belastungen und allgemeinen Stresssituationen hervorgerufen werden.