Die Kniebeuge umfasst einen kontrollierten Bewegungsablauf aus Beugung und Streckung der Kniegelenke im aufrechten Stand. Obwohl im Übungsnamen die Wortsilbe „beuge“ betont wird, ist die größte Kraft beim Strecken der Beine aufzubringen. Sowohl die Hüft- als auch die Kniestreckmuskulatur ist aktiv am Streckvorgang beteiligt. Zudem müssen zahlreiche weitere Muskeln Halte- und Stabilisationsarbeit leisten.
Trotz zahlreicher Trainingsmaschinen bleibt die Hantelkniebeuge die zentrale Übung zum Aufbau maximaler Kraft und Muskelmasse der unteren Extremitäten.
Sie aktiviert viele Muskelgruppen gleichzeitig und fördert eine für Alltags- und Sportanforderungen relevante Kombination aus Kraft, Stabilität und motorischer Kontrolle. Zudem ist sie in vielen Sportarten eine spezifische Trainingsform, da sie Bewegungen wie den Sprintantritt und vertikale Sprünge effektiv verbessert. Studien belegen diese positiven Effekte. Auch im Radsport gilt die Hantelkniebeuge als besonders wirksam, da sie die für das Radfahren relevante Hüft- und Kniestreckmuskulatur gezielt stärkt.
Startposition

Ausführung


Häufige Fehler, Korrekturhinweise und Tipps
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Die hier gezeigte Übungsbeschreibung mit Bildern ist ein gekürzter Auszug aus dem Buch "Krafttraining im Radsport. Methoden und Übungen zur Leistungssteigerung und Prävention."
Verfasst von den iQ athletik Gründern und erschienen bei Elsevier im Urban & Fischer Verlag. Abgebildet ist der Elite-Radsportler und Duathlon-Weltmeister (AK) Tobias Eise beim Krafttraining.
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